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Anis am Schloss – das Sommerevent 2023

Bei unserem neuen Event im Hertener Schlosspark taucht ihr in die barocke Vergangenheit des Schlosses ein. An mehreren Stationen haben wir jeweils ein Anis- Versteck angelegt, welche es zu finden gilt.
Du kannst allein, mit einem Partner, der Familie oder als Gruppe mit einem weiteren Mensch-Hund-Team starten.


Spielbeschreibung

Im 18. Jahrhundert versteckte der damalige Bewohner des Hertener Wasserschlosses, Graf Nesselrode, einen Teil seines Vermögens, um ihn vor Feinden und Plünderern zu schützen. Das Wissen über den Aufenthalt des Schatzes wurde von Generation zu Generation weitergeben, bis zum letzten männliche Vertreter, der 1826 verstarb. Die Kenntnis über den Verbleib des Vermögens nahm er, in Ermangelung eines Nachfolgers, mit ins Grab.  

In der weitläufigen Parkanlage hinterließ er jedoch Hinweise, die es einem besonders schlauen und gewitzten Sucher ermöglichen sollte, den Schatz zu heben.

Heute kaum vorstellbar: der Hertener Schlosspark war jahrhundertelang für die normale Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das Schloss und den großen Park umgaben hohe Mauern und die mächtigen Tore blieben fest verschlossen.

So blieb der Schatz verborgen, aber auch nach der Öffnung des Geländes fand niemand des Grafen Vermächtnis.

Vielleicht kann euch euer vierbeiniger Partner helfen, die Hinweise zu entdecken und so den Schatz zu heben.

Um euch besser zurechtzufinden ist es wichtig zu wissen, wie das Schloss und der Park zur Zeit des Grafen aussahen, als dieser den Schatz versteckte. Lest euch daher den folgenden Text sehr aufmerksam durch und speichert euch die Karte wenn möglich auf eurem Handy ab.


Hintergrundgeschichte

Graf Nesselrode lebte zur Zeit des Barock. Vieles hat sich seit dem verändert, aber die wichtigsten Plätze gibt es noch heute.

Pompös angelegte Gärten galten damals als chic. Große, breite Alleen prägten das Bild. Durch die Hauptachse wurden zwei große Flächen miteinander verbunden, in deren Mitte jeweils eine Statue stand, die dem Platz seinen Namen gab.  Eine war das Abbild des griechischen Gottes Herkules, die andere Skulptur stellte einen Verwandten, den Grafen von Hatzfeld dar.

Mehrere Orte galten der höfischen Unterhaltung. Dazu zählte der Irrgarten, der heute nur noch angedeutet zu erkennen ist, damals jedoch ein beliebter Treffpunkt für so manches heimliches Tete a Tete war.
Die Orangerie ist heute eine Ruine. Zur Zeit des Grafen, überwinterten in ihr exotische Pflanzen und im Sommer war dort ein Casino beheimatet, in dem große Feste gefeiert wurden. Auf dem Dach der Orangerie standen 12 fast lebensgroße Statuen aus der griechischen Mythologie.

Damals wie heute war das Rauchen in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen. Um dem Laster dennoch frönen zu können, wurde weit weg vom Schloss ein Tabakhaus errichtet.
Unweit des kleinen Gebäudes befand sich ein weiterer beliebter Platz. Das Naturtheater, in denen Schauspieler in Tragödien, wie Komödien glänzten. 

Der Park bestand neben den breiten Alleen aus mehreren großen Wiesenflächen und zwei Seen, die nur durch einen schmalen Weg voneinander getrennt sind.
Der Duft des angelegten Rosengartens betörte seine Besucher und zahlreiche exotische Pflanzen konnten in den angelegten Grünflächen bewundert werden. Noch heute locken über 3000 Bäume Naturfreunde aus weiten Teilen des Landes in den Park.  Darunter befinden sich so seltene Gehölze wie ein ursprünglich aus dem chinesischen Hochland stammender, 125 Jahre alter Taschentuchbaum, ein Trompetenbaum in bizarrer Wuchsform, ursprünglich in Nordamerika beheimatete Maiglöckchenbäume und ein japanischer Kuchenbaum, der in der Nähe der Orangerie zu finden ist.

Die Teufelsmühle lag am Nord–westlichen Rand des westlichen Fischteiches. 1957 waren die Grundmauern der genannten Mühle noch im Hertener Schlosspark erhalten. Heute zeugt nur noch ein Mühlstein in der Nähe des Schlosses von dessen Existenz. 
Mehrere zum Schloss gehörende Gebäude findet man indes noch heute. Dazu zählen die Kavaliershäuser, in deren Nähe das alte Schlosstor zu finden ist, und das Schlaunhaus.  Über eine Brücke gelangt man in den Schlosshof.  Hier befindet sich noch heute die ehemalige Remise und eine kleine Kapelle. Über eine weitere Brücke gelangt man zum Hauptgebäude. Das Schloss wurde von seinen zahlreichen Besitzern immer wieder umgestaltet.  Wäre der Schatz hier versteckt, hätte man ihn längst gefunden. Belästigen wir also seine heutigen Bewohner nicht. Hier werden wir nicht fündig.


Spielbeschreibung

Bewaffnet euch mit:
einer Anisprobe,
Leckerchen,
einer Jackpot-Belohnung,
einer mindestens drei Meter langen Leine mit Geschirr
und Trinkwasser für die Schnüffelnase.

Jetzt kann es losgehen. Den ersten Suchort musst du herausfinden. Entschlüssel dazu den Hinweis am Ende der nachfolgenden Spielanleitung.
Bist du, bzw. seid ihr dort fündig geworden, dann könnt ihr die zugehörige Frage in der Actionbound-App beantworten und damit den Hinweis für die nächste Suchaufgabe erhalten. So hangelt ihr euch von Hinweis zu Hinweis und damit hoffentlich zum Schatz des Grafen.

Lest euch alle Hinweise in Ruhe durch und überlegt gründlich, wo ihr euren Hund in die Suche schickt. Wenn ihr fündig werdet, versucht alles so zu hinterlassen, wie ihr es vorgefunden habt, damit auch andere Nosetracker noch Spaß am Spiel haben können. Bitte achtet auch darauf, dass ihr an den Verstecken keine Leckerchen hinterlasst.

Pro Versteck solltet ihr eine Suchzeit von 5 Minuten nicht überschreiten. Ist deine Fellnase bis dahin nicht fündig geworden, brich die Suche ab – belohne ihn für seine Mühe – und schau im Actionbound nach, wie es weiter geht. Du erhältst in diesem Fall zwar keine Punkte, gelangst aber immer einen Schritt voran.

Der Park ist generell und bei gutem Wetter besonders gut besucht. Achtet darauf, dass euch keine Passanten beobachtet. Manche Menschen können alles gebrauchen.

Mit jeder gelösten Aufgabe kannst du in der App Punkte sammeln. Der Teilnehmer und die Gruppe mit den meisten Punkten bekommen jeweils am Ende der Spielrunde eine kleine Aufmerksamkeit.

Und nun los…… immer der Nase nach…… findet des Grafen Schatz.

Viel Spaß 

Pssst….. nicht verraten. Der Graf war ein gläubiger Mensch. Vor der Tür des Gotteshauses genoss er oft die Ruhe und Besinnlichkeit dieses Ortes. Vielleicht findet ihr hier den ersten Hinweis.

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