Zum Inhalt springen

Die Ergebnisse der Ostersuche – eine Aufgabe in großer Fläche

Vor wenigen Tagen ist unser Osterspiel zu Ende gegangen. Wir haben es etwas länger offen gehalten wie ursprünglich geplant, weil einige Mitglieder, die urlaubsbedingt unterwegs waren, so auch noch die Möglichkeit hatten am Spiel teilzunehmen. Nachdem unsere erste Revival-Aufgabe in diesem Jahr – die Suche an der Halde – nur mit mäßigem Erfolg beendet werden konnte, glückte diese Suchaufgabe wieder richtig gut.

Die Aufgabe:

Auf dem Gelände der ehemaligen Hühnerfarm in Herten haben wir mehrere Ostereier versteckt. Die große Frage war ….. wie viele sind verborgen? Eine solche Frage nicht einfach zu lösen. In der Suche steht man immer wieder vor dem Problem: »Hat mein Hund wirklich überall nachgeschaut?« Man neigt dazu, kein Ende zu finden und sich in Detailsuchen zu verstricken. Schließlich ist der Hund bereits müde, bevor man überhaupt das Ende des Suchgebietes erreicht hat. Eine gute Vorabplanung ist daher sinnvoll.  

Die ehemalige Hühnerfarm ist heute ein kleiner Naherholungsbereich, mit nur einem befestigten Rundweg, von dem aber einige Trampelpfade in kleine Nischenbereiche führen. Der Innenbereich ist nur zum Teil über einen verschlungenen Trampelpfad zu begehen. Um sich nicht zu verzetteln, unterteilt man den gesamten Bereich am besten gedanklich in einzelne Teilbereiche und setzt für jeden dieser Abschnitte eine Suchzeit an. Diese Zeit ist nicht in Stein gemeißelt, sollte aber grob eingehalten werden, um Verzettlungen zu vermeiden. Wer über ein schlechtes Zeitgefühl verfügt, kann einfach den Timer am Handy mitlaufen lassen. Wie lang die einzelnen Suchzeiten sind, hängt von der Zahl der Teilbereiche, der Größe und Komplexität der jeweiligen Flächen und natürlich der Erfahrung und Fitness des Hundes ab. Selbst bei einem erfahrenen Hund sollte die Gesamtsuchzeit von 20 bis max. 25 Minuten eingehalten werden. Kleine Pausen zwischen den Suchbereichen sind dabei sinnvoll.

Insgesamt hatten wir 12 Ostereier versteckt. An jedem Osterei war eine kleine, mit Anisgeruch kontaminierte Holzspindel angebracht. Um die Spindel wurde zusätzlich ein Naturkautschukgummi gewickelt. Die Teilnehmer konnten so frei wählen, mit welchem Geruch sie ihren Hund ansetzen. Im Verlauf des Spiels hat sich ein Ei von seiner Spindel gelöst, sodass hier in direkter Nähe 2 Geruchsquellen gefunden werden konnten – somit erhöhte sich die Zahl auf 13 Fundstellen. Von den 15 Teilnehmer, die mir eine Rückmeldung geschickt haben, kamen viele mit 9 bis 11 gefundenen Eiern sehr nah an die richtige Lösung. Unser jüngstes Mitglied Nika, die erst Ende letzten Jahres zur Nosetracking-Gruppe gestoßen ist, konnte12 Geruchsquellen entdecken und die alten Hasen Bruno und Buddy fanden alle 13.

Inka bestritt mit diesem Spiel ihr letztes Event. Die Seniorin hat sich ihr Rentnerleben wohl verdient. Mit 11 gefundenen Eier zeigte sie dabei eindrucksvoll, dass auch im Alter die Nase noch hervorragend funktioniert. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute. Genieße deinen Ruhestand. Wir werden dich vermissen.

Für Mai steht nun bereits das nächste Event – diesmal mit Action-Bound Unterstützung an. Auf dieses freue ich mich besonders, denn es ist die Neuauflage unseres allerersten großen Events, das in Form einer Schnitzeljagd angelegt wurde. Details folgen in der nächsten Zeit. 

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare