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Kurz zu meiner Person

Der Countdown läuft. In ein paar Tagen geht es los. Wir starten mit unserer 10Tages Challenge zur Geruchskonditionierung.

Dabei ist mir heute siedend heiß bewusst geworden, dass ich mich noch gar nicht richtig vorgestellt habe.

Nun, wer bin ich überhaupt, und was qualifiziert mich dazu diese Challenge zu leiten?

In den nächsten Minuten möchte ich diese Fragen beantworten.

Gönn mir eine Kaffeelänge, um mich kurz vorzustellen.

Ich bin Bettina und seit gut 25 Jahren als Hundetrainerin tätig. Oh Gott. Bin ich alt geworden. 🙈

Hunde haben mich schon als Kind in ihren Bann gezogen und mein größter Wunsch war es, mein Leben mit einer feuchten Nase zu teilen. Meine Eltern, na ja, die waren da anderer Meinung. So musste mein Wunsch lange auf seine Erfüllung warten. Als ich im Alter von 22 Jahren mein Elternhaus verließ, zog kurz danach Monty, ein Bobtail in meine Wohnung und damit in mein Leben.

Er war eine Seele von einem Hund. Immer gut gelaunt, nett zu allen Menschen und Hunden, aber durchaus auch stur wie es sich für diese Rasse gehört. Mein Weg führte mich durch Zufall zu einem ortsansässigen Hundeverein, wo ich zu Beginn an der Junghundegruppe teilnahm.

Es war eine Zeit des Umbruchs im Hundetraining. Man entdeckte, dass Hunde nicht nur mit Prügeln, sondern auch mit Leckerchen – glaubt mir, vor 25 Jahren war das noch der revolutionäre Scheiß in deutschen Vereinen – erzogen werden kann.

Wie immer bei neuen Einflüssen kam es zu „Personellen“ Neubesetzungen. Gerade hatte ich die Welpengruppe selber abgeschlossen, kam die erste Vorsitzende auf die brillante Idee, ich könnte doch die Leitung übernehmen. „Ich bin ja noch im Thema“. Heute undenkbar, aber damals gängige Praxis.

Ich wurde also ins kalte Wasser geworfen und beschloss zu schwimmen.
Keine Ahnung, was mich damals geritten hatte. Einen Kurs zu leiten mit absolut 0 Komma 0 Ahnung.

Ich fing an sämtliche Bücher, die ich in die Finger kriegen konnte, die nur irgendetwas mit Hundetraining zu tun hatten, zu lesen. Ich besuchte Seminare, Fortbildungen und begann schließlich ein Studium an der ATN in der Schweiz.

Das war damals die einzige Einrichtung, die so eine Ausbildung überhaupt anbot. Es war ein Fernstudium. Fachrichtung Tierpsychologie – Schwerpunkt Hund.

Keine Fortbildung wie wir sie heute kennen, mit Online-Materialien, Zoom- Meetings und Präsenzveranstaltungen. Man bekam vielmehr in regelmäßigen Abständen Hefte zugeschickt, die man durchlesen musste, um anschließend einen kleinen Fragebogen zu beantworten. Also viel Wissen – wenig Praxis.

Diese konnte ich dafür im Verein reichlich sammeln. Ich übernahm nach und nach die Leitung der verschiedensten Trainingsgruppen: Welpen und Junghundgruppe, Erziehungskurs, Agility und Flyball.

Als ich 2018 arbeitslos wurde, beschloss sich mein Hobby endgültig zum Beruf zu machen. Und gründete die Hundeschule Schnauzentreff.

Der Bereich Hundetraining umfasst ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Es gibt viele tolle Hundetrainer, die sich mit richtigen Problem-Hunden beschäftigen, aber das war nie meins. Das können andere viel besser als ich. Was ich aber immer schon geliebt habe, war, mit Menschen in Gruppen zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus faszinierte mich stets, was Hunde alles leisten können, wozu sie geistig in der Lage sind.

Ein kleines Beispiel – weil ich es einfach echt cool fand.

So bot ich neben den üblichen Erziehungsgruppen auch immer zahlreiche Beschäftigungsangebote an. Trickdogs, Longieren, Treibball, Dummyarbeit Hoopers, Agility, Mantrailing, Intellidogs – es gab wenig, was ich nicht mit meinen eigenen Hunden trainiert und in meinen Kursgruppen angeboten hatte.

Auch wenn ich im Vorfeld bereits Mantrailing unterrichtete, kam ich eigentlich erst durch meinen Terrier, Mecki, so richtig auf die Nasenarbeit. Er hatte im frühen Alter bereits eine extreme Jagdleidenschaft entwickelt. Um ihm eine Alternative zu bieten, suchte ich nach einer artgerechten Beschäftigung.

Ich wollte etwas finden, was man ganz einfach am besten auf dem Spaziergang anwenden kann, wozu man keinen zusätzlichen Helfer braucht, was nicht Gott weiß wie viele Stunden an Zeit frisst und was meinem Hund natürlich auch noch Spaß macht.

Durch Zufall stieß sich im Internet auf das K9 Nosework. Es war eine amerikanische Homepage und mein Englisch so lala. Als ich endlich begriffen hatte, worum es geht, hatte ich das Gefühl den heiligen Gral gefunden zu haben. Es schien, als könnte es meine Erwartungen erfüllen.

Ich berichtete meinen Hundefreunden davon und schnell waren drei Mitstreiter gefunden, die das ganze mit mir zusammen ausprobieren wollten. Viele Informationen hatten wir nicht. In Deutschland kannte das Thema noch kein Ar**h. Und auch auf den amerikanischen Internetseiten fand man nicht wirklich tiefgreifende Informationen.

Daher fingen wir an, zu experimentieren. Wir wollten herausfinden, wie man das ganze überhaupt beibringt und was man mit dem Geruch alles anstellen kann. Wir hatten die wildesten Ideen – und vieles davon ging leider in die Hose. Aber einige schafften es ins finale Konzept.

Heute leite ich seit 10 Jahren Trainingsgruppen im Bereich der Geruchsstoffsuche. Wir haben ein festes Konzept für uns gefunden. Welches wir bis heute an ca.100 Mensch-Teams vermittelt haben.

Momentan sind in unseren festen Trainingsgruppen fast 50 Teilnehmer. Da der Beschäftigungsbereich immer umfangreicher wurde und die festen Kurse, Events und Turnierangebote nicht mehr zu meiner Definition einer Hundeschule passten – gründete ich im Jahr 2022, mit einer handvoll Mitstreitern, den Hundeverein Funfelle.

Nosetracking wie wir diese Form der Geruchsstoffsuche nennen ist zu meinem absoluten Steckenpferd geworden. Ich liebe es aufgrund seiner Vielfältigkeit, seiner Variabilität und seiner Einfachheit. Ich möchte möglichst vielen anderen Menschen und ihren Hunden die Möglichkeit bieten, diese tolle Beschäftigungsvariante kennenzulernen.

Damit sind wir wieder da, wo wir bei diesem Beitrag angefangen haben. Bei unserer Nosetracking-Challenge.

Am Freitag geht es los. Für heute soll es das zu meiner Person gewesen sein. Danke, dass du bis hier hin tapfer weiter gelesen hast.

Da das Internet immer sehr anonym ist, würde ich mich freuen auch dich und deine Fellnase kennenzulernen. Wenn du magst, dann stell dich kurz in unserer Facebook-Gruppe vor oder kommentiere hier unter dem Beitrag. Ich würde mich freuen.

Bis Freitag macht es gut – und immer der Nase nach.

Liebe Grüße
Bettina und das Funfelle-Team.

PS: Darf es noch etwas mehr sein?

Unter dem folgenden Button stelle ich dir unser Funfelle-Orga-Team vor, du findest ein paar Funfakts von mir und nähere Informationen zum Verein

Du bist noch nicht angemeldet? Dann hol es noch schnell nach….

Mach mit bei unserer Challenge und erfahre wie du deinen Hund mit der Suche nach einem Geruch auf deinen Spaziergängen oder zu Hause sinnvoll auslasten kannst.

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