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Nosecaches – eine Anleitung

Hier findest du eine kurze Anleitung, zur Verwendung unserer Nosecaches:

Nosecache – was ist das?

Ein Nosecache ist eine Suchaufgabe, die über einen längeren Zeitraum angelegt ist, aber nicht so umfangreich gestaltet wird, wie ein Nosetracking-Event.
Du kannst frei wählen, wann du dich auf die Suche begeben möchtest. Auf unserer Internetseite findest du mehrere Aufgaben für Anfänger und Fortgeschrittene. Alternativ kannst du die Aufgaben auch in einem Actionbound starten.

In der zugehörigen Aufgabenbeschreibung erfährst du jeweils, wo sich der Startpunkt der Suchaufgabe befindet, was du absuchen musst, und wie viele Verstecke zu finden sind.
Spoilerbilder geben dir notfalls Hinweise über die Lage der Verstecke, falls deine Fellnase mal nicht fündig wird.

Probier es aus. Geh mit deinem Hund zusammen auf Schatzsuche……

Wie du die Aufgabe aufrufst

Variante 1 – Nosecaches auf der Internetseite

Rufe die Nosecaches – Übersichtsseite auf: NOSECACHES

Hier findest du alle derzeit aktiven Suchaufgaben für Anfänger und Fortgeschrittene.

ÖFFNEN EINES CACHES

Wähle zu Beginn eine der Anfänger Aufgaben. Wenn du nicht weit fahren möchtest – gerne die Variante im Backumer Tal, oder für einen schönen Spaziergang eine Aufgaben in der Haard. 


Der Aufbau ist nach dem Öffnen der Aufgabe immer identisch. Du findest:

  • eine kurze Beschreibung
  • wichtige Hinweise
  • einen Link zum Parkplatz – samt Adresse,
  • ein Startbild mit Blick in den Suchbereich,
  • eine Aufgabenbeschreibung,
  • eine Beschreibung zum Hinweg
  • GPX-Dateien für den Hin- und Rückweg, die du mit einer Navigations-App deiner Wahl öffnen kannst
  • eventuell ein paar Spoilerbilder, die dir Hinweise zu den Verstecken geben können. 

Umgang mit den Nosecaches Informationen

Lies dir erst einmal alles in Ruhe durch und druck dir am besten die wichtigsten Informationen aus oder speichere sie als PDF-Datei ab. Das ist vor allem für Gebiete wichtig, in denen der Internetempfang nicht gut ist.
Nutze dazu die Druckfunktion am Ende des jeweiligen Beitrags. Im sich öffnenden Fenster kannst du wählen, was du ausgedruckt haben möchtest. Bereiche die du nicht benötigst, kanns du entfernen, in dem du sie anklickst.

Über den Maplink oder die Parkplatzadresse gelangst du zum Ausgangspunkt. Von dort geht es zu Fuß weiter, um zum Startpunkt der Suchaufgabe zu gelangen. Nutze dafür die Beschreibung des Hinwegs oder lade dir die GPX- Datei für den Hinweg herunter Sie lässt sich mit jeder beliebigen Navigations-App öffnen. Mehr dazu weiter unten.
Die Internetseite enthält zudem eine Datei für den Rückweg. Lade dir diese bereits zu Hause herunter und speicher sie in deiner Navigations-App um auch bei schlechtem Internetempfang darauf zurückgreifen zu können.

Wenn du am Startpunkt der Suche angekommen bist, schau dir noch einmal das Startbild an um sicher zu gehen, das du an der richtigen Stelle bist und in die richtige Richtung suchst. Ließ dir die Aufgabe noch einmal genau durch, leg dir einen Plan zurecht, wie du die Suche erarbeiten möchtest und schick anschließend deinen Hund in den Suchbereich.

Freue dich ausgiebig über jeden Fund. Es ist kein Beinbruch, wenn er nicht alle Verstecke findet. Achte darauf, das du deinen unerfahrenen Hund nicht länger wie 5 bis 10 Minuten suchen lässt. Bei erfahrenen Hunden kann die Suchzeit ausgedehnt werden.

Um zum Auto zurückzufinden, kannst du entweder
* den Hinweg einfach wieder zurücklaufen,
* die Gegend nach Belieben weiter erkunden und eigenständig zum Auto zurücklaufen
* oder die GPX-Datei für den Rückweg nutzen.

Weiter unten auf der Seite findest du Spoilerbilder, die die Lage der Verstecke grob zeigen. Klicke auf ein Bild, um es zu vergrößern. Ob du dir die Hinweise anschaust und/ oder auf dem Handy speichern möchtest, kannst du natürlich frei entscheiden.

Ich rate dir sie erst genau zu betrachten, wenn dein Hund absolut nicht fündig wird. Führe ihn dann aber nicht direkt zum Ziel, sondern grenze nur den Suchbereich ein, um ihm über die kleinere Suchfläche die Aufgabe leichter zu machen. Wird er auch dann nicht fündig, brich die Suche lieber ab. Lege dein eigenes Suchobjekt etwas entfernt vom Suchbereich aus und lass deinen Hund danach suchen. So hat er noch ein Erfolgserlebnis.

Schaust du dir die Spoilerbilder schon zu Beginn der Suche genau an, kann es passieren, das du deinen Hund sofort ungewollt beeinflusst.


Variante 2 – die Nosecaches in der Actionbound-App

Falls noch nicht geschehen solltest du dir zunächst die Actionbound-App aus dem App-Store herunterladen.


Geh nach dem öffnen der App im Menü auf “Bound finden” wähle dort “suchen” und gib als Suchwort “Nosecaches” ein.

Öffne den Bound und wähle unter dem Start Button zunächst die Option “Bound herunterladen” Der Download dauert eine Weile lohnt sich aber vor allem in Bereichen mit einem schlechten Internetempfang.


Öffne nach erfolgtem Download den Bound, gib schon einmal deinen Spitzname samt Name deines Hundes ein. Bestätige die Datenschutzbestimmungen und schon kann es losgehen.


Wähle noch zu Hause den Cache, den du mit deinem Hund erarbeiten möchtest und starte ihn.


Auf der ersten Seite findest du noch einmal fast alle Angaben, die du auch auf unserer Homepage gesehen hast. Nutze den MAPLINK um dich zum Ausgangspunkt der Suche zu navigieren.


Bist du am Parkplatz angekommen öffne die App wieder und klicke auf weiter. (Sollte der Bound nicht mehr direkt geöffnet sein, findest du ihn unter “Bound finden” – “Meine Bounds” – “vorgeladene Bounds”.

Lass dich durch die App führen. Ihre Handhabung ist selbsterklärend. Zu jeder Aufgabe findest du ein Quizz, mit Fragen zu den gefundenen Verstecken. Mit einer richtig beantworteten Frage kannst du Punkte sammeln.

Sollte dein Hund einmal nicht fündig werden, wird dir nach dem Quizz eine Auflösung mit Spoilerbildern angezeigt. Führe deinen Hund damit nicht direkt zum Ziel sondern grenze vielmehr den Suchbereich um das Versteck hin ein. Das Ziel ist, das dein Hund mit dieser vereinfachten Aufgabe am Ende doch noch eigenständig fündig werden kann.


Zum Ende findest du in der App einen Hinweis, wie du wieder zum Parkplatz gelangst. Vergiss nicht den Bound hochzuladen. Nur dann können wir deine Teilnahme und deine Punkte werten.


Weitere Vorbereitungen vor dem Start

Dinge, die du auf deiner Suche mitnehmen solltest.
Ganz egal, ob du die Komoot-App nutzt oder die Beschreibung der Homepage verwendest…. hier sind ein paar Anregungen von Dingen, die du mitnehmen solltest.

Pack dir:

  • dein Handy ein (überprüfe vorher, ob es aufgeladen ist), 
  • den Jackpott,
  • gute Leckerchen,
  • eine Geruchsprobe, die auch als Ersatz dienen kann, falls deine Fellnase mal nicht fündig wird,
  • eine lange Leine mit Geschirr,
  • etwas Trinkwasser für deine Schnüffelnase 

und schon kannst du dich auf den Weg machen.

Wenn du das erste Mal allein auf die Suche gehst

Hier ein paar Tipps für den ersten Start. Es sind die selben, die auch für den Start bei einem Nosetracking – Event gelten:

EINSTIMMUNG FÜR SUCHANFÄNGER

Damit dein Hund weiß, das heute eine Suchaufgabe auf dem Programm steht und nicht nur spazieren gegangen wir, kannst du ihn auf die Suche einstimmen.
Versuche diese Übung auf dem Weg zum Startpunkt:
Gib deinem Hund ein Bleibkommando. Gehe einige Schritte von ihm weg und lege deinen mitgenommenen Geruchsbehälter aus. Kehre zu deinem Hund zurück und schick ihn in die Suche. Die Übung ist bewusst einfach gehalten. Sie soll nur dazu dienen, dass dein Hund weiß, dass er hier den Zedernduft finden kann. Gelang diese kleine Aufgabe ohne Schwierigkeiten, dann kannst du mit der eigentlichen Aufgabe starten.

VERHALTEN AM START

Nun kann es richtig losgehen. Lauf weiter bis zum Startpunkt.
Verschaff dir dort erst einmal einen Überblick über die Suchaufgabe. Handelt es sich um eine Suchfläche oder musst du einen Streckenverlauf absuchen. Wie groß ist die Fläche? Wie lang die Strecke? Bei breiten Wegen kann es sinnvoll sein, die Strecke auf der einen Seite hin und auf der anderen Seite zurückzulaufen, um alle Bereiche zu erfassen. Bei einer großen Fläche überlege, ob du sie in kleinere Bereiche unterteilen kannst. Leg dir einen Plan zurecht, aber bleib in der Suche dennoch flexibel. Achte auf deinen Hund und versuche auf seine Hinweise zu reagieren.

Hast du dir einen Plan zurechtgelegt, dann gib deinem Hund wieder ein Bleib-Kommando. Geh in den Suchbereich und tue so als würdest du etwas verstecken. Deute das Auslegen nur an. Leg nicht wirklich etwas hin. Es liegt ja bereits etwas aus. Dein Verhalten soll deinem Hund nur die Idee liefern, dass es etwas zu finden gibt. Kehre zu deinem Hund zurück und schick ihn mit deinem typischen Startritual in die Suchumgebung.
Lass deinem Hund Zeit, die Umgebung in Ruhe zu durchsuchen.

Belohne ihn überschwänglich, wenn er etwas gefunden hat.

Verhalten am Versteck

Wird dein Hund fündig, dann achte bitte darauf, wie sich dein Hund am Versteck verhält. Zeigt er es sauber an, oder neigt er dazu, den Geruchsgegenstand wegzukratzen oder aufzunehmen.

Versuche in diesen Fällen, das Suchobjekt, wieder zurückzulegen, damit auch nachfolgende Mannschaften noch suchen können. Lass es nicht offen liegen, sondern überdecke es mit Blättern oder dünnen Ästen. Nur überdecken. Nicht gänzlich vergraben.

Wir lassen nie die Suchobjekte frei liegen. Wind, Wildtiere, ergiebige Regenfälle – es gibt leider Umstände, bei denen auch gut getarnte Geruchsobjekte plötzlich frei liegen. Solltest du in deiner Suche auf einen solchen treffen, dann verberge ihn bitte wieder. Liegt er lange frei herum, ist die Gefahr, dass er ganz abhandenkommt, groß.

Kann ein Versteck nicht wieder hergestellt werden, weil zum Beispiel der Geruchsgegenstand in mehrere Teile zerbrochen ist, dann sei so nett und informiere den Eventeinrichter darüber, damit der das Versteck neu anlegen kann.

Sei bei der Suche umsichtig. Warte mit dem Suchstart, bis eventuelle Passanten vorbeigezogen sind. Menschen können alles gebrauchen und die Gefahr, dass sie das Suchobjekt mitnehmen ist groß.

Falls dein Hund nicht fündig wird

Pass auf, dass dein Hund sich nicht schon in der ersten Suche total verausgabt. Lass ihn nicht länger als 3 Minuten suchen. Ist er bis dahin nicht fündig geworden, brich die Aufgabe ab. Es ist kein Beinbruch. Ärgere dich nicht darüber. Es kann immer mal vorkommen, dass ein Versteck nicht gefunden wird. Vielleicht ist der Geruchsgegenstand abhandengekommen. Das kommt selten vor – ist aber möglich. Vielleicht riecht der Geruchsträger aus irgendeinem Grund nicht mehr, die Lage ist für deinen Hund noch zu schwer oder die Witterung, ablenkende Gerüche etc. erschweren das Auffinden.
Belohne deinen Hund dennoch für die Mühe. Er hat sich bemüht. Kein Grund, dies nicht zu würdigen

Hast du den Hinweis zu einem weiteren Suchbereich erhalten, dann geh mit deinem Hund dorthin. Verfahre wie zuvor und schau, ob er diesmal fündig wird. Wenn ja – super – freue dich und belohne ihn fürstlich. Wenn nein – dann ärgere dich nicht. Leg noch eine kleine Suchaufgabe mit deinem mitgenommenen Geruchsbehälter an und beende für heute das Event.

Gründe für nicht gefundene Verstecke

Ich habe es oben bereits erwähnt. Die Gründe Verstecke nicht zu finden können vielfältig sein:

Vielleicht lag es an der Aufgabe selber. Ein zu schwacher Geruch, ein verloren gegangenes Geruchsobjekt, schlechte Witterungsbedingungen oder zu starke Ablenkungen in der Umgebung.

Vielleicht lag es an deinem Hund. Auch der kann schlicht und einfach mal einen schlechten Tag haben, oder gesundheitlich angeschlagen sein.

Vielleicht lag es an dir. Es gibt Hunde, die sehr empfindlich reagieren, wenn der Besitzer gestresst ist. Sie reagieren dann verhalten – trauen sich nicht aktiv zu werden – haben Angst Fehler zu machen – und machen dann lieber gar nichts.

Vielleicht hatte er das Versteck sogar gefunden, aber nicht richtig angezeigt. Dies kann vorkommen, wenn die Geruchsquelle an einer Stelle angebracht ist, an der die übliche Anzeige nicht möglich ist, oder dein Hund sie aufgrund der Örtlichkeit nicht zeigen möchte:

  • Das Versteck befindet sich in der Höhe
  • es ist zugestellt und kann nicht direkt erreicht werden,
  • ein Tier hat in der Nähe uriniert,
  • in der Zwischenzeit ist der Bewuchs stärker geworden oder an der Stelle befinden sich nun Brennnesseln oder Dornen.

In diesen Fällen kann es vorkommen, dass der Hund sein normales Anzeigeverhalten nicht abruft. Meist lässt sich jedoch eine andere Form der Kommunikation oder zumindest ein verwirrtes, irritiertes Verhalten erkennen. Bleib daher stets aufmerksam bei deinem Hund. Beobachte ihn genau. Suche nicht selber die Umgebung ab, sondern konzentriere dich auf sein Verhalten, damit dir seine Hinweise nicht entgehen.

Vielleicht hast du auch die Grundkenntnisse noch nicht ausreichend eingeübt. Versuche in der nächsten Zeit noch einmal einige Suchaufgaben zu lösen, die du nicht selber angelegt hast, und deren Lage du nicht genau kennst. Arbeite noch ein paar Verstecke aus, die über einen längeren Zeitraum ausliegen, bevor du ein weiteres Suchevent startest.

Vielleicht irritierte ihn der Ablauf. Übst du normalerweise nur in einer Trainingsgruppe? Dann kann dies ein Problem sein. Die Anwesenheit der anderen Hunde sagt deinem Hund, dass heute gesucht wird. Bist du alleine unterwegs, fehlt dieser Hinweis und dein Hund denkt, du gehst mit ihm spazieren. Selbst angelegte Suchaufgaben auf deinem Spaziergang können für dieses Problem eine Lösung sein. Dein Hund erkennt wieder, dass auch mit dir alleine etwas gesucht werden kann.

Hinweis zu den GPX-Dateien

In einer GPX-Datei wird ein Streckenverlauf gespeichert. Lädst du die Datei am Handy herunter öffnet sich nach dem Download entweder direkt die verfügbare Navigationsapp – falls eine vorhanden ist – oder ein Auswahlfenster, falls mehrere Optionen vorhanden sind.
Als App empfehlen wir Komoot. Sie funktioniert problemlos sowohl auf Android wie auch auf dem Iphone und ermöglicht dir ein nachlaufen der aufgezeichneten Strecke mit Sprachansage.
Die Nutzung der App ist nicht zwingend nötig. Du kannst auch die Beschreibung nutzen oder im Actionbound auf die dort vorhandene Karte zurückgreifen (siehe weiter oben).

Solltest du dich für Komoot entscheiden, empfehle ich dir die Datei möglichst schon zu Hause bei Wlan-Empfang herunter zuladen und in der App öffnen.
In Gebieten mit schlechtem Internetempfang, wie er häufig in Wäldern anzutreffen ist, solltest du die Stecke zudem offline verfügbar schalten.

Have fun…



Wir wünschen euch viel Spaß viel Erfolg und einen glücklichen, ausgeglichenen Hund. 

Solltest du noch Fragen haben……keine Scheu ….. setze sie direkt hier unter den Beitrag oder kontakte uns direkt per Mail oder WhatsApp.


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